dogNEWSdieSEITE

Die virtuelle Zeitung für Hundefreunde - Aktuelles, Geschichten, Kommentare, und Wissenswertes

Wir erzählen "alle" Geschichten zum Thema Hund

Seit 2011 reden wir beim Thema Hunde mit, kritisch, bissig, informativ manchmal witzig, manchmal ernst. Der Hund steht bei uns im Focus. Aber wir sind nicht nur eine "Hundezeitung", denn einen Hund zu haben ist auch ein "Lifestyle", eine ganz besondere Art zu leben. Das macht dogNEWSdieSEITE zu einem Lifestyle-Magazin, denn jeder Hund hat auch einen oder mehrere Zweibeiner die sein Leben bestimmen. Wir wenden uns daher an alle Menschen die mit Hunden leben, die Hunde lieben und mit ihnen ihren Alltag verbringen. Diesen Menschen stellen wir unsere Geschichten zur Verfügung.

Der Wolf in Österreich

Der Wolf ist in Österreich Realität und steht unter strengem Artenschutz. Die Bauern müssen daher über Herdenschutz nachdenken sagt der WWF. Die Almsaison beginnt, doch die Schafe und Ziegen sind nicht gut vor den Wölfen geschützt, die aus den Nachbarländern wieder nach Österreich einwandern, sagte Christian Pichler vom WWF am 31. Mai 2021 vor Journalisten. Heuer gab es schon 27 Sichtungen. Man sollte deshalb das Hirtentum wiederbeleben und Herdenschutzmaßnahmen wie Hunde und Zäune forcieren.

Wandern mit Hund

Sommerzeit ist Wanderzeit. Ist man mit seinem Vierbeiner auf Wanderausflug, sind eine gute Planung und Vorbereitung das A und O. Neben der Auswahl der passenden Wanderroute(n) sollten HundehalterInnen auf eine angemessenen Ausrüstung für das Tier sowie auf einen ausreichenden Wasservorrat achten. Muss während der Wanderung eine Weide überquert werden, gilt es, wichtige Verhaltensregeln zu befolgen. Die Tipps fürs Tier der Vetmeduni Vienna zeigen u. a., nach welchen Gesichtspunkten Wanderwege für den Hund am besten gewählt werden und informieren über die wichtigsten Punkte, wenn es um Almsicherheit geht.

Distanzlose Hunde

Jeder kennt das Problem: Ein distanzloser Hund klebt plötzlich am Hundehintern des eigenen angeleinten Vierbeiners und der reagiert verständlicherweise sauer. Irgendwann erscheint ein Mensch auf der Bildfläche und fragt ob der arme Leinensträfling denn ein „böser Hund“ sei, während sein Hund, der ja „lieb ist“, jenen an der Leine fleißig weiterbedrängt. Das sind Momente im Leben eines Hundehalters, die keiner braucht. Jedenfalls nicht der mit dem Hund an der Leine. Distanzlose Hunde sind in Wahrheit soziale Krüppel, denn sie haben – warum auch immer – nie gelernt, dass auch in der Hundewelt Höflichkeit geschätzt wird. Würde man es den Hunden erlauben sich „die Sache“ selber auszumachen, dann würden distanzlose Hunde schnell lernen, dass dumme Entscheidungen gelegentlich auch Konsequenzen haben.

Studie aus Irland legt nahe, Rasselisten funktionieren nicht

Eine Studie aus Irland legt nahe, Rasselisten funktionieren nicht. Sie tragen im Gegenteil eher dazu bei dass häufiger gebissen wird. Allerdings gibt es evidenzbasierte rassenneutrale Alternativen, die auf multifaktorielle Risikofaktoren abzielen und als solche in Kraft treten sollten. Daher wird empfohlen, Lösungen zu finden die potenziell gefährliche Hunde auf der Grundlage ihres gezeigten Verhaltens kategorisieren.

Aggression und Rasse ist so eine Sache

Aggression und Rasse sind keine Erklärung für hündisches Fehlverhalten. Zwei Studien aus Finnland listen die relevanten Faktoren auf. Begegnen Sie ihrem Hund unvoreingenommen, weder die Rasse, noch die Herkunft bestimmt was er tut, Sie als Hundehalter tun das. Es liegt an Ihnen wie der Hund mit seiner Umwelt umgeht. Sie haben es in der Hand seinen Stress zu minimieren und nur Sie können ihm helfen seine Angst zu bewältigen. Angst ist, laut Studien, der Trigger Nummer Eins warum ein Hund zubeißt.

„Hunde aus dem Ausland“ – Pauschalieren ist nicht gut

Warum man beim Thema „Hunde aus dem Ausland“ nicht pauschalisieren darf ist leicht erklärt: damit werden gute Züchter „mitdiskriminiert“. Im Zuge von Corona ist die Nachfrage nach Hunden extrem angestiegen, seriöse Züchter können die Nachfrage nicht befriedigen und das ruft Vermehrer auf den Plan. Getarnt als liebevolle Hobbyzüchter verkaufen sie im Netz viel zu jungen und zudem oft kranke Hundebabys. Welpen mit sieben bis acht Wochen werden mit falschen Papieren an den Mann oder die Frau gebracht. Meistens, wohlgemerkt nicht immer, sind diese Vermehrer „im Osten“ zu Hause. Mit verantwortungsvollen Züchtern haben sie nichts gemein. Im Osten sind nicht nur Vermehrer, sondern auch sehr gute Züchter beheimatet. Die leiden sehr unter dem Vorurteil, das gerade entsteht: „Hunde aus dem Ausland kommen vom Vermehrer und sind krank“. Das stimmt natürlich nicht. Es ist vielmehr eine Pauschalierung, die sich negativ auf die seriöse Hundezucht auswirkt.

Brauchen Hunde einen Anwalt?

Die Frage: „Brauchen Hunde einen Anwalt“ kann man mit „Ja“ beantworten. Ohne guten Rechtsbeistand kann es sehr teuer werden. Der Hund selbst braucht zwar keinen Anwalt, sein Halter aber schon, denn wenn ein Malheur oder vielleicht auch etwas mehr passiert, dann ist Herrchen oder Frauchen haftbar. Und – Es kann flott gehen, denn ein Unfall ist schnell passiert und wer im Fall der Fälle keinen guten Rechtsbeistand hat, der muss möglicherweise tief in die Tasche greifen. In Deutschland gibt es daher bereits spezielle Versicherungsangebote für Hundehalter. Österreich ist anders, hier ist es die private Rechtschutzversicherung die solche Fälle abdeckt. In jedem Fall braucht man nicht nur eine gute Versicherung, sondern auch einen guten Anwalt. Es geht nicht nur um Geld, es kann auch darum gehen, ob der Hund für den Rest seines Lebens mit Auflagen durch sein Leben geht. Leine plus Maulkorb immer und überall macht ein glückliches Hundeleben sehr schwer. Wir haben Mag. Andreas Strobl befragt, wie er das sieht:

Scroll to Top